Schreiben von Ludwig Fegg

an Ministerpräsident Seehofer

 

 

 

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Seehofer,
sehr geehrte Redaktionsmitglieder der BILD-Zeitung und des Münchner Merkur,
sehr geehrte Jägerschaft, liebe Natur- und Tierfreunde,


auf dem sozialen Netzwerk Twitter habe ich nachstehenden link gefunden: http://www.wild-in-not.de/HTML/Wild_in_Not_Blog_01.htm

Als Initiator der Unterschriftenaktion www.wald-wild-mensch.de bin ich froh, dass nun weitere  Menschen dieses brisante Thema engagiert 
aufgreifen.


Leserbriefe in vielen Regionalzeitungen und sogar eine Demonstration in Wildbad Kreuth, im Januar 2012 zeigen, dass es in Bayern an der 
Zeit ist, gemässigtere Wege zu beschreiten und den frei lebenden Wildtieren wieder ehrliche Lebensräume zu gewähren.

http://www.tegernseerstimme.de/„tierqualerei-durch-forsterhand-ist-eine-schand-furs-bayernland/36710.html


Nachstehende Aktionen setzen sich für ein vernünftiges "Wald mit Wild" ein.

www.waldmitwild.de                        - in Hessen
www.wildwacht.de                           - in Oberstaufen
www.jagdagenda21.eu                   - in Kaufbeuren
www.wald-wild-mensch.de             - in Bischofswiesen (bitte lesen Sie dort unter "Publikationen" viele Leserbriefe und Informationen.

                                                             Auch das "Gästebuch" und der Button "Aktuell" sind interessant.

 


Heute war ich unterwegs auf einem winterlichen Spaziergang. Dabei traf ich einen alten Bischofwiesener Bauern.

Er sagte zu mir: "Früher  (zu Zeiten der Bayerischen Staatsforstverwaltung) ham's de Hirsch zücht", heid siegst koan mehr.
Ned amoi Reh steh'n no auf da Wiesn!
De Fuaderungen ham's überoi zua gmacht! Schiaßn, schiaßn, schiaßn, des kinnan's!
A de Ficht'n ham doch de Förschda selba pflanzt, de wo's heid nimma hom woin! Iatz war an oim des Wuid schuid!
Und de oidn Fichtn umschneid'n und a guads Geld dafir kriang, dern's heid a gern!

Des vasteh, wer wui!

I ned!

 


Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

der alte Bauer sagt es mit einfachen, aber treffenden Worten und trifft damit den Nagel auf den Kopf!

Damals (Bayerische Staatsforstverwaltung) viel Wild und heute (Bayerische Staatsforsten) massiver Totschießaktionismus als "Waldbau
mit der Büchse!" Beides ist falsch.


Viele vernünftig und gemäßigt denkende und handelnde Menschen werden weder gehört noch akzeptiert. Aber die Bürgerschaft wird immer lauter,
will dies nicht mehr hinnehmen!


Bitte überdenken Sie die derzeitige Jagd- und Forstpolitik. Waldbau allein mit der Büchse ist ein Armutszeugnis.


Es gibt viele positive Reviere (allerdings meist im privaten Bereich) in denen "Wald und Wild" gelebt und praktiziert wird. Warum nicht auch 
in den bayerischen Staatsforsten?


Vielleicht deshalb?:

http://www.wald-wild-mensch.de/doc/wiuhu05-2010.pdf

Der Schlüssel zu einem zukunftsfähigen Umgang mit Wald und Wild könnte in dem Artikel von Prof. Sven Herzog liegen:
http://www.wald-wild-mensch.de/doc/wald_und_wild-2.pdf

Wir bayerischen Bürger lieben unsere schöne Heimat!

 

Mit den Wäldern, Bergen und Seen und der hier lebenden Tierwelt!

Bitte stoppen Sie diese Tötungsmaschinerie!

 


Mit freundlichen Grüßen und einem herzlichen Vergelt's Gott aus dem Berchtesgadener Land

Ludwig Fegg