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Lebensraumverbesserung ?!

Mertinger Flur (Ruten)

 




 

Wer seit Jahren in den Ruten zu Gast war, erfreute sich an dem weitläufigen Gelände, unterbrochen durch Heckenstreifen in ansehnlicher Breite und Dichte, bestückt mit vielfältigem Pflanzgut und schon vorhandener Verjüngung, in dem die Eiche immer wieder erfreulicherweise hervorstach.

 

Nun kam man auf die Idee, durch Vernässung und Weidebetrieb, fleißige Heumahd, aus der vorhandenen Bilderbuchnatur noch mehr Natur zu „ersteigern“.

 

An der Jagd wird sich lt. H. Scholz vom LRA nichts ändern, (gemeint von ihm in jedem Fall die Jagdfläche, demzufolge aber auch die Jagdpacht!) jedoch werden die vergleichbare Weidebewirtschaftungen aufzeigen, die Ausübung der Jagd in den beweideten Flächen allein durch das vorhandene Weidevieh nicht mehr möglich sein, da bereits bei einer Schussabgabe ein ausbrechen einer Herde sich ergeben kann und für die Folgeschäden könnte der Revierinhaber (Gastjäger) haftbar gemacht werden. Allein das Betreten der Viehweiden ist nach bekannten Vorkommnissen abzuraten.

 

Für das Wild ein Segen, dass der Jagdpächter Josef Steildle, einer der größten Grundbesitzer in der Mertinger Flur, der es sich finanziell leistet, Brachflächen anzulegen bezw. Anpflanzungen vom Miscanthus, Silphie und Tobinambur auszubringen bis hin zu Infotafeln und sogar ein Gedicht informieren den Naturliebhaber. Gedacht ist weiterhin, Lebensraum1 und Wildpflanzen (nur freigegebenes Saatgut) in einer 1 ha großen Brachfläche auszubringen. Zuschüsse zum Saatgut können beantragt werden.

 

Interessenten können sich jederzeit bei HG-Leiter Josef Steidle melden 09078-701bezw. bei Zuschüssen an den Naturschutzbeauftragter der KG, Waldemar Kalchgruber 09090-90735, wenden.

 

 

W.K.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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