Aktuelle Informationen des Kreisjagdverbandes Donauwörth 3/21 - 1,

Jagd und Corona, Bundesjagdgesetznovelle, Vegetationsgutachten

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Jägerinnen und Jäger,

auch heute erhalten Sie wieder aktuelle Informationen von Ihrem Jagdverband:



Jagen und Arbeiten im Jagdrevier einschließlich Hochsitzbau, etc. ist ausschließlich allein,

 

·         in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 100 überschritten wird, mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einer weiteren Person

 

·         in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 100 liegt, mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird,

 

·         in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 35 nicht überschritten wird, mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen zweier weiterer Hausstände, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt zehn Personen nicht überschritten wird gestattet. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht. Jeder Jäger muss dafür Sorge tragen, dass jagdliche Handlungen insbesondere „nach dem Schuss“ (bspw. Nachsuche, Wildbergung, Wildversorgung, Trichinenprobe, Radiocäsium-Untersuchung oder Abgabe von Wildbret) nach diesen Vorgaben zur Personenanzahl erfolgen.

 


Bundesjagdgesetznovelle:
Am Montag, 01.03.2021 fand die Expertenanhörung des Agrarausschuss im Bundestag statt. Herr Weidenbusch berichtet, dass er am Montag persönlich vor der Anhörung mit Mitgliedern des Agrarausschusses gesprochen hat, um die Interessen des BJV zu vertreten.
Es haben bereits viele politische Gespräche stattgefunden, in denen die Ansichten des BJV zu den Themen Waldverjüngung und Naturverjüngung deutlich gemacht wurden. Die Gespräche waren erfolgreich, vor allem in Sachen DJV. Dieser positioniert sich jetzt aktiv und deutlich. In seiner schriftlichen Stellungnahme wurden Prof. Dr. Klaus Hackländer der BOKU Wien und Prof. Dr. Dr. Sven Herzog der TU Dresden als Experten benannt. Beide Herren sind im BJV regelmäßig als Referenten aktiv und dem Verband wohlgesonnen.


Forstliches Gutachten 2021
Der Präsident berichtet von der Ansicht des Ministeriums (StMELF) das Forstliche Gutachten 2021 müsse zwingend durchgeführt werden.
Herr Weidenbusch hat erhebliche Bedenken wegen pandemiebedingten Verfälschungen aufgrund der Erholungssuchenden in den Wäldern und der Natur. Wenn die Ergebnisse deutlich von den vorherigen abweichen, wird der BJV auf eine Wiederholung in 2022 bestehen. Die Beschränkung von drei Personen bei Durchführung des Gutachtens ist keine Vorgabe des Gesundheitsministeriums, sondern des Forstministeriums. Es wird darauf bestanden, dass der Aufnehmer oft genug geht, bis alle Revierpächter und Sachverständige an der Aufnahmestelle waren. Darauf soll mehrfach hingewiesen werden. Herr Kuttner berichtet, sein Schreiben hierzu wurde zur Kenntnis genommen und bereits beantwortet. Herr Weidenbusch vereinbarte mit dem StMELF, dass an verschiedenen Aufnahmepunkten Naturverjüngung, Baumart, Beschattung etc.händisch vermerkt werden. Anschließend wird es eine Auswertung geben, ggf. wird die Handhabung mit händischen Bemerkungen generell für den Ablauf des Forstlichen Gutachtens aufgenommen.


Mit freundlichen Grüßen

Robert Oberfrank

mit Waidmanns Heil
Ihr Jagdverband Donauwörth
Robert Oberfrank