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Erfahrungsbericht über den Jägerkurs 2011

 

Von li nach re: Peter Trollmann, Stefan Müller, Daniel Kapfer, Stefanie Roser

 

 

Am 20.01.2011 fand der Infoabend für den Kurs Feb. bis Sep.2011 statt. Dort haben wir sehr viel erfahren und waren über die Vielfältigkeit und Menge des Lernstoffes überrascht und beeindruckt. Des Weiteren wurden uns auch unsere Ausbilder vorgestellt.

 

Für das Hundewesen, Landbau und den Fallenlehrgang:          Herr Lorenz Büchele

Für Waldbau und Naturschutz:                                                           Herr Heinz Schmidt

Für Jagd Praxis:                                                                                       Herr Günter Stark

Für Wildtierkunde und Hege:                                                               Frau Doris Guggenberger

Für Waffenkunde, Waffenhandhabung und Schießen:                Herr Erich Haas

Für Jagdrecht:                                                                                          Herr Josef Heckel

Für Wildkrankheiten:                                                                              Herr Dr. Thomas Kellner

 

 

Wir vier waren bereits an diesem Abend fest entschlossen die Jägerprüfung zu absolvieren.

 

So startete für uns am 01.02.2011, sofort nach der Abklärung der Formalien, auch schon der Kurs in dem Fach „Waffen“ bei Herrn Haas.

 

Es folgte „Jagdpraxis“ bei Herrn Stark, der uns den Jagdalltag mit großem Erfahrungswert näher brachte, „Wildtierkunde“ und „Hege“ bei Frau Guggenberger, bei der die langen Samstage durch Kaffee und Kuchen scheinbar wunderbar verkürzt wurden.

 

„Jagdhunde“, „Landbau“ und Fallenlehrgang brachte uns Herr Büchele erfolgreich Nahe.

 

Des Weiteren gab es noch „Wildkrankheiten“ bei Herrn Dr. Kellner, „Jagdrecht“ bei Herrn Heckel und zu guter letzt „Naturschutz“ und „Waldbau“ bei Herrn Schmidt.

 

Alle Ausbilder brachten uns ihren Stoff zwar mit der nötigen Strenge und Konsequenz, aber auch mit Charme und Humor bei. Damit der Stoff gefestigt wird und nichts in Vergessenheit gerät, wurden wir jede Unterrichtsstunde über das bisher gelernte ausgefragt.

 

Neben den theoretischen Stunden gab es aber natürlich auch praktische Exkursionen. So stand zum Beispiel bei Herrn Stark Aufbrechen und Zerwirken, Hochsitzbau und Revierbegang auf der Liste. Bei Frau Guggenberger machten wir auch des Öfteren die Präperate zur Festigung durch. Mit Herrn Büchele nahmen wir an einer Verbandsjugendprüfung teil.

 

Nicht in Vergessenheit geraten dürfen natürlich auch die diversen Schießtermine. Beim Schrotschießen mussten wir in einer 10er Serie Tontauben (insgesamt waren es rund 25 Serien) drei Stück treffen. Dies klappte bei den einen besser bei den anderen weniger. Beim Kugelschießen wurde auf einen laufenden Keiler und auf eine Rehbockscheibe geschossen. Auch mit dem Revolver und der Pistole mussten wir schießen.

 

Dies war alles ein großer Zeitaufwand, doch dabei ist es nicht geblieben, denn man musste natürlich noch zu Hause viel lernen um die Prüfung(en) zu bestehen. Zuerst lernte jeder für sich sehr umfangreich für den schriftlichen Teil, der am 23.08.2011 fällig war. Manche denken jetzt vielleicht: „Endlich Zeit zum ausruhen“, doch nichts, denn bereits zwei Wochen später stand die mündliche Prüfung an. Dabei wurden wir durch unsere Ausbilder hervorragend unterstützt, denn sie alle nahmen sich Zeit, und so war jeden Abend ein anderes Fach zum Wiederholen und Lücken füllen dran. Gut vorbereitet gingen wir dann am 08.09.2011 bzw. 09.09.2011 in die Prüfung. Auch diese haben alle mit Erfolg gemeistert. Nun blieben uns weitere zwei Wochen für einen Intensivkurs in Schießen und Waffenhandhabung, welche Herr Haas mit großer Geduld uns „ins Gehirn brannte“. Am 22./23.09.2011 war es dann für alle geschafft. Alle vier Teilnehmer hielten mit großem Stolz ihr Prüfungszeugnis in der Hand.

 

Zu guter Letzt gab es auch noch eine Abschlussfeier mit Spanferkel, Salaten, Semmeln, Bier, Limo, Wasser, Saft und natürlich Sekt. So konnten wir unsere bestandene Jägerprüfung ausgelassen feiern.

 

Auch eine CD-ROM mit allen Fragen und Bildern vom Kurs gab es für alle Ausbilder und Schüler, so hat jeder eine schöne Erinnerung an den Jagdkurs von 2011.

 

 

Euch allen ein frohes Waidmannsheil

 

 

Stefanie Roser und Daniel Kapfer

 

 

 

 

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